So funktioniert es

Wenn Sie auf ein Sportereignis (z.B. ein Tennismatch) wetten, würden Sie normalerweise entweder auf A oder auf B setzen – und haben damit gute Chancen Ihren Einsatz zu verlieren.

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Setzen Sie auf BEIDE Spieler und GEWINNEN Sie damit AUF JEDEN FALL Am Beispiel eines Tennismatches (2-Weg Wette) zwischen Becker und Stich (nur um einen Namen zu nennen…):

• Bei Buchmacher A stehen die Quoten: 1,80 für Becker und 2,15 für Stich.
• Bei Buchmacher B stehen die Quoten: 1,40 für Becker und 2,90 für Stich.
• Bei Buchmacher A setzen Sie 55 Dollar darauf, dass Becker gewinnt.
Gewinnt Becker, bekommen wir also 99 Dollar (55,- x 1,8 = 99 Dollar).
• Bei Buchmacher B setzen Sie 35 Dollar darauf, dass Stich gewinnt.
Gewinnt Stich, bekommen Sie also 101,50 Dollar (35,- x 2,9 = 101,50 Dollar).

… und jetzt wird es interessant:

Sie haben also rd. +/-100,- $ gewonnen, aber nur 90,- Dollar (55,- + 35,- = 90,-) eingesetzt. Damit haben Sie ca. 10% „verdient“ – völlig sicher und ohne jedes Risiko!

Das selbe funktioniert auch bei anderen Sportarten wie Basketball, Baseball, Dart, Snooker, Head-to-Head bei Formel 1, Skirennen, etc. Selbst bei Sportarten bei denen es mehr als nur zwei Ausgänge geben könnte – z.B. Fußball, Eishockey, Boxen, Rugby, wo es auch ein Unentschieden gibt (3-Weg Wette) – funktioniert diese Strategie.

Theoretisch funktioniert dieses System sogar bei Wetten mit weit mehr als nur drei möglichen Ergebnissen (z.B. Wette auf Sieg bei Ski-, Golf od. Tenniswettbewerben, Bundesliga, Wahlergebnisse, etc.). Allerdings ist das in der Praxis kaum möglich, da man dabei häufig auf Dutzende verschiedene Ausgänge setzen müsste (bei so vielen verschiedenen Möglichkeiten ist es nahezu unmöglich die Einsätze optimal zu platzieren) und das Kapital wäre meist sehr lange (z.B. eine ganze Saison) gebunden – ist also unrentabel.

Als Beispiel einer 3-Weg-Wette das Spiel Liverpool (Team 1) vs. Everton (Team 2) vom 25.3.06:

• Bei Buchmacher A gab es Quote 1,80 für Mannschaft 1.
• Bei Buchmacher B gab es Quote 4,00 für ein Unentschieden.
• Bei Buchmacher C gab es Quote 6,60 für Mannschaft 2.
• Setzen Sie bei Buchmacher A 250,- auf Sieg von Mannschaft 1.
Gewinnt Mannschaft 1, bekommen Sie also 450,- (250,- x 1,8 = 450,-)
• Setzen Sie bei Buchmacher B 112,50 auf ein Unentschieden.
Geht das Spiel Unentschieden aus, bekommen Sie auch 450,- (112,50 x 4 = 450,-)
• Setzen Sie bei Buchmacher C 68,20 auf Sieg von Mannschaft 2.
Gewinnt Mannschaft 2, bekommen Sie 450,12 (68,20 x 6,6 = 450,12)

Sie gewinnen also rd. 450,-, setzen aber nur 430,70 (250,- + 112,50 + 68,20 = 430,70) ein. Damit haben Sie völlig risikolos ca. 19,30 (das sind rd. 4,3%) verdient.

Sie müssen dazu lediglich die Quotendifferenzen bei verschiedenen Buchmachern und Wettbörsen aufspüren und die jeweils nötigen Einsätze platzieren. Zum Aufspüren dieser Quotendifferenzen gibt es neben verschiedenen kostenpflichtigen Softwares auch (z.T. sogar kostenfreie) Websites, die laufend SureBets aus den unterschiedlichsten Sportarten und Ligen suchen und aufzeigen. (Aktuelle Liste zu Arbitrage-Softwares siehe Profi-Workbook auf WORKBOOKADRESSE). Diese Softwares scannen ständig die Quoten von bis zu über hundert verschiedenen Wettbüros und Wettbörsen auf der ganzen Welt und werfen die Quoten aus, bei denen sich eine sichere Gewinnsituation ergibt.

Alles was Sie machen müssen ist bei den jeweiligen Wettbüros Konten eröffnen und sofort wenn sich eine Gewinnchance ergibt die nötigen Einsätze platzieren.

Um herauszufinden ob eine SureBet vorliegt und um die Höhe der nötigen Einsätze zu errechnen gehen Sie wie folgt vor:

Setzen Sie sich ein Gewinn-Ziel – also den Betrag den Sie in jedem Fall gewinnen wollen. Beim ersten Beispiel (der 2-Weg-Wette/ Tennis) wäre das 100,-.
Dividieren Sie nun den gewünschten Gewinn durch die jeweiligen Quoten:

100,- dividiert durch Quote 1,80 = 55,55 (das ist der nötige Einsatz) und
100,- dividiert durch Quote 2,90 = 34,48 (ist der notwendige Einsatz)

Beim zweiten Beispiel, der 3-Weg-Wette / Fußball, war das Gewinnziel 450,-

450,- dividiert durch Quote 1,80 = 250,00 Einsatz auf Team 1
450,- dividiert durch Quote 4,00 = 112,50 Einsatz auf Unentschieden
450,- dividiert durch Quote 6,60 = 68,18 Einsatz auf Team 2

Wenn die Summe aller nötigen Einsätze geringer als der Gewinn der in jedem Fall erzielt wird ist handelt es sich um eine sichere Wette (SureBet).

Die Formel dazu lautet vereinfacht:

Die erste Arbitrage (Finn. Eishockey; Kärpät – Blues) sieht mit einem ausgewiesenen Profit von 6,8% sehr gut aus. Die Details dieser Wette zeigen, dass diese SureBet ausschließlich von den Höchstquoten 2,10 auf Kärpät bei Expekt und den 4,50 auf Unentschieden bei Bet24 abhängig ist, während die 4,20 auf die Blues bei mehreren Buchmachern zu haben ist.

Wenn die Quoten stimmen wäre es möglich mit 936,51 Euro Einsatz einen Netto-Gewinn von durchschnittlich 63,48 zu erwirtschaften, wie der Arbitrage-Rechner zeigt.

Der Quotenunterschied zwischen Expekt und dem Rest der Buchmacher ist allerdings eklatant – fast zu hoch um wahr zu sein.

Tatsächlich hat sich bei der Quotenermittlung auch ein Fehler eingeschlichen. Die Quote 2,10 bezieht sich nicht auf die lX2-Hauptwette, sondern darauf welcher Spieler die meisten Punkte erzielt. Die Siegquote auf Kärpät hingegen beträgt nur magere 1,75.

Bei Bet24 stimmen die Angaben: 4,50 auf Unentschieden und auch für Kärpät wäre hier die zweitbeste Quote zu holen:

Die von Bet24 angebotenen Quoten sind insgesamt die besten die zu finden waren. Der Buchmacherprofit beträgt bei dieser Quotenkonstellation 1,85 – 4,50 – 4,20 nur 0,9%.

Auch bei Betfair (und den anderen Börsen die dieses Event anbieten) sind keine höheren Quoten zu haben, nur für die Blues ist auf der Börse mit 4,30 eine geringfügig bessere Quote verfügbar:

Diese Quoten reichen allerdings nicht aus, um genügend Gewinn zu erzielen. Die damit mögliche Rendite von 0,47% ist zu niedrig, als dass damit die Börsenprovision (für den Fall, dass die Blues das Match gewinnen) abgedeckt wäre.

Selbst wenn die Quote für die Blues auf 4,40 steigen würde (was man noch als ziemlich sicher annehmen könnte) wäre sie noch nicht ausreichend – der Gewinn wäre in dem Fall 1%, die Börsenprovision würde jedoch den Profit zunichte machen. Erst wenn die Quote 4,50 oder mehr betragen würde wäre diese SureBet profitabel, ob sich die Quoten aber wirklich so entwickeln ist nicht sicher vorauszusagen.

Nun sollte man noch prüfen, ob sich möglicherweise aus den Back/Lay-Wetten eine Arbitrage ergeben kann. Diese Methode werden wir aber erst später ausführlich beleuchten.


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