Was tun, wenn’s daneben geht?

Tennisspiele verlaufen zwar meist nach einem ähnlichen Auf-und-Ab-Muster, aber eben doch nicht immer wie man es sich erwartet und erhofft. Ein einziges verlorenes Aufschlagspiel, die Verletzung eines Spielers u.ä. unvorhersehbare Ereignisse können die ganze Vorausplaung schnell zunichte machen und einen Verlust ankündigen.

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Immer dann, wenn ein entscheidender Spielzug (AD / GamePoint / Tiebreak / Matchball / etc.) ansteht ist das Risiko am höchsten Man kann dabei aber auch den besten Profit erzielen – immer vorausgesetzt man liegt mit seiner Einschätzung richtig.
Im Zweifelsfall und wenn man lieber auf Nummer Sicher gehen will sollte man in diesen Situationen die Finger von der Wettabgabe lassen und die jeweils anstehende Entscheidung abwarten ehe man wieder seine Wetten placiert.

Relativ gering ist das Risiko während der ersten Ballwechsel in einem Set. Solange der Spielstand (vom favorisierten Aufschläger aus gesehen) noch 1:0 / 1:1 / 2:1 / 2:2 / 3:2 steht ist es ein ausgeglichenes, risikoarmes Match das bisher kleine, aber sichere Gewinne ermöglicht hätte.

Gefährlich wird es bei einem Spielverlauf in Richtung 0:1 / 0:2 / 1:2 / 1:3 / 1:4 … Hat der Favorit bereits ein oder zwei eigene Aufschläge verpatzt kann es eng für ihn werden (zumindest im ersten Set). Hätte man beim Spielstand 1:3 auf den Aufschläger / Spieler 1 (Quote möglicherweise um die 2,30 – Einsatz z.B. 25,-) gesetzt wäre es fraglich, ob man jetzt nochmals eine benötigte Lay-Quote von unter 2,30 erzielen kann.
Nun kann man sich entweder in sein Schicksal fügen und einfach darauf hoffen, dass im ersten Satz doch noch ein Wunder geschieht oder dass es im zweiten Set besser läuft und es dann noch einen dritten Satz gibt, in dem man seine Lay-Wette noch um 2,20 anbringt.

Häufig holt ja der Favorit nach dem verlorenen ersten Satz doch noch auf und kann das Match in der Endphase für sich entscheiden – Erfahrung, die Taktik sich am Anfang zu schonen, den Gegner auszupowern und auf die eigene Ausdauer zu setzen u.Ä. mag hier eine Rolle spielen.

Entwickelt sich aber auch der zweite Satz nicht wunschgemäß, sollte man doch lieber darüber nachdenken, mit einem vergleichsweise geringen Verlust auszusteigen und bei einer möglichst hohen Quote (auch wenn die dann nur noch 1,25 bis 1,30 betragen sollte)
seine Gegenwette so platzieren, dass man bei jedem Spielausgang nur die Hälfte seines ursprünglich riskierten Einsatzes verliert. In dem Fall müsste man ca. 45,- auf den Gegner setzen um den möglichen Verlust von zuerst 25,- auf einen sicheren Verlust von nur ca. 13,- Euro (allerdings dann auf jeden Fall – egal wie das Match ausgeht) zu reduzieren.

Es gibt aber auch noch eine andere, meist erfolgreichere, Methode um seinen Verlust einzugrenzen – nämlich durch eine weitere Erhöhung des Einsatzes auf den (vorerst) Unterlegenen. Das klingt zwar verwegen, in den meisten Fällen funktioniert diese Taktik aber. Indem man nämlich (zu entsprechend noch höheren Quoten) den Einsatz aufstockt steigert man die gesamte Durchschnittsquote und kann so notfalls zu einer (im Vergleich zur ursprünglichen) niedrigen Gegenquote noch absichern, ohne Geld zu verlieren.


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