Was tun, wenn’s schiefgegangen ist?

Es wird natürlich das eine oder andere Mal Vorkommen, dass ein Tor früher fällt als man seine Wetten absichern konnte – also bereits während der ersten fünf Minuten. Dann ist aber noch längst nicht alles verloren. Bei einem Spielstand von 0:1 nach nur wenigen Minuten könnte man davon ausgehen dass es nicht dabei bleibt und nun gegen das 0:1 setzen, sodass man immer noch einen Gewinn erzielt, wenn noch ein weiteres Tor fällt.

wettgutschein

Oder man macht sich wieder die Tatsache, dass die Quote auf den aktuellen Spielstand mit Fortschreiten des Matches weiter sinkt zu Nutze, um durch entsprechend platzierte Back/ Lay Wetten den Verlust zumindest teilweise sukzessive zu reduzieren. Mit etwas Geschick lässt sich nicht nur der Verlust minimieren, sondern sogar noch ein Gewinn erzielen.

Am 23. Spieltag der 2. deutschen Bundesliga vom 23.2.2007 fiel in allen Matches bereits innerhalb der ersten 10 Minuten ein sehr frühes Tor. Hier hätte es durchaus passieren können, dass bei dem einen oder anderen Spiel die Lay-Wetten gegen 0:0 nicht oder nicht in voller Höhe zeitgerecht angenommen wurden.

Dieser Spieltag in der 2. Deutschen Bundesliga liefert uns ein gutes Beispiel für die beiden zuvor angesprochenen Vorgehensweisen – Gewinnmaximierung und Verlustminimierung:

Wir haben vor dem Spiel Braunschweig – RW Essen 10,- auf den Endstand 0:0 zu einer Quote von 10,5 gesetzt (bei den beiden anderen Spielen aus dieser Liga wurden unsere vor dem Spiel geforderten Quoten von über 10,00 nicht angenommen – Gottseidank, sonst hätten wir gleichzeitig drei Spiele mit frühen Toren managen müssen).

In den ersten Spielminuten wurde unsere erste Gegenwette 10,- zur Quote 9,00 angenommen und damit war das Risiko eliminiert. Auch der erste Teil des Restbetrages (50 Cent um 8,20) wurde noch angenommen, dann fiel bereits in der 8. Minute das 0:1. Nun hätte der Gewinn lediglich 50 Cent betragen.

Dieses doch recht magere Ergebnis (auch wenn es immer noch 5% des eingesetzten Kapitals sind) wollten wir noch etwas auffetten. Zur Halbzeit war es dann soweit. Wir wetten nun Back/Lay auf Endstand 0:1, die Quoten pendeln jetzt – in der Pause – zwischen 4,70 und 3,80. Ein guter Zeitpunkt um seine Wetten zu platzieren, denn nun kann 15 Min. lang nichts Überraschendes passieren.

Wir haben 5,- zur Q 4,00 (Back) auf Endstand 0:1 gesetzt und fordern für die Gegenwette
die Lay-Quote 3,75. Die dzt. Angebotenen 3,85 könnten wir schon annehmen, wollen aber mehr herausschlagen.

In den nächsten Minuten steigt die Quote auf das 0:1 nochmals kräftig an und wir kaufen noch etwas zu 4,50 bis 4.70 nach. Gleich nach dem Anpfiff zur zweiten Hälfte fällt die Quote wieder und wir sichern sukzessive alle Wetten ab. Sicherheitshalber wurde wieder das Verlustrisiko bei einem weiteren Tor zuerst auf Null gestellt um anschließend den Gewinn entsprechend umzuschichten.

Diese Methode eignet sich insbesondere dazu mit nur sehr kleinen Budgets zu operieren. Da die Wetten immer sofort gematched werden steht der Einsatz jedes Mal sofort zur Verfügung und kann auch im selben Spiel immer wieder profitabel verwendet werden.


Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*