Wie viel kosten die Wettbörsen für den User?

Wettbörsen leben von Provisionen, die auf die Nettogewinne der Spieler eingehoben werden. Meist beginnt man in der Provisionsstufe von 4 – 5% und je nach der Umsatzhöhe wird dieser Provisionssatz individuell reduziert – bis hinunter auf ca. 2%, wenn man sich ständig in einer gewissen Größenordnung von mehreren Tausend Euro Gewinn/Verlust bewegt.

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Die Gewinnprovision richtet sich nach der Höhe des Netto-Gewinnes auf dem betreffenden Markt. Für Verluste zahlen Sie keine Provision und jeder Einsatz für denselben Wettmarkt mindert die Höhe der Kommission. Dadurch, und weil die Quoten auf den Börsen sehr dicht am 100%igen Buchwert liegen, kann man bei manchen Events trotz Provisionsabschlag allein durch die Nutzung geringer Quotenschwankungen recht gute Gewinne erzielen.

Unter Nettogewinn ist der Betrag zu verstehen, den man in dem Markt tatsächlich gewinnt. Als Beispiel: Wenn Sie auf Team A einen Betrag von 100,- zur Quote 2,05 und 97,62 Euro auf das zweite Team B zur Quote 2,10 einsetzen beträgt der Brutto-Gewinn in jedem Fall 205,- Euro, der Einsatz war insgesamt 197,62 und der Netto-Gewinn beträgt 7,38 Euro. Die Provision zahlen Sie nur von den real gewonnenen 7,38 Euro – bei 5% Kommission (d.s. 0,37 Euro) bleibt also ein tatsächlicher Gewinn von 7,01 Euro.

Wenn man eine Wettbörse in seine SureBet mit einbezieht ist es daher ratsam bei der selben Börse möglichst mehrere der benötigten Einsätze zu platzieren um damit den Bruttogewinn (und somit auch die Höhe der Provision im Gewinnfall) zu schmälern.
Je mehr Umsatz Sie bei einer Börse erzielen umso geringer fällt der Provisionsabschlag aus. Üblicherweise werden die Umsätze immer eine Woche hindurch angesammelt und nach der Umsatz- bzw. Provisionshöhe (fallweise wird das auch in Punkten ausgedrückt) wird die Höhe Ihrer Provision berechnet.

Die erreichten Umsätze oder Punkte werden kumuliert und jede Woche wird wieder ein bestimmter Prozentsatz von der Gesamtsumme abgezogen. So bekommt man meist immer denselben Rabattsatz, solange man immer denselben Wettumsatz tätigt. Bei Betfair beträgt der Basis-Prozentsatz z.B. 5% (soviel wird Ihnen vom jeweiligen Nettogewinn in einem Markt abgezogen). Nachdem Sie 1000 Punkte erreicht haben bekommen Sie auf diesen Prozentsatz 2% Rabatt (d.h. Sie zahlen nur noch 4,90% Provision). Dieser Nachlass steigert sich bis auf 60% sobald sie 150.000 Punkte erreicht haben – damit würden Sie nur noch 2% Provision zu zahlen haben. Bei Betfair beispielsweise werden wöchentlich 15% der Punkte abgezogen, d.h. um stets in derselben Provisionsstufe zu bleiben müssen Sie wöchentlich immer ca. 15% der bereits erreichten Punkte an Umsatz tätigen, sonst fallen Sie um eine Stufe zurück.

Seit Betfair seine Provisionsstaffel vom früheren 13-stufigen Rabattsystem in 5%-Schritten auf 31 Ebenen mit jeweils 2% Differenz umgestellt hat ist die Berechnung des aktuellen Provisionssatzes etwas kompliziert geworden. Bei Betbull (wo ebenfalls eine 5%ige Basisprovision verrechnet wird) ist die Feststellung der tatsächlichen Provisionshöhe wegen der 5%-Reduktionsschritte einfacher zu bewerkstelligen (sie wird auch im Account direkt korrekt angezeigt).

Betsson verrechnet 4%, Mybet stellt 5% Provision in Rechnung und Betdaq, die üblicherweise ebenso 5% verrechnen, versucht individuell die Provisionshöhe von Betfair zu unterbieten.

Bei einem Buchmacher muss man üblicherweise keine Provision einkalkulieren – diese ist bereits in den Wettquoten enthalten.


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